Einschränken:
Warenkorb

Klappentext

Der 1940 in Essen geborene H.-H. Schmidt begleitete im Sommer 2001 seine Schwiegermutter auf einer Reise nach Linowo (Leinau) in Masuren. Es war ein Ausflug in die Vergangenheit, der unfreiwillig in einen Konflikt mit seinem politisch korrekten Geschichtsbild geriet. Der Autor erfuhr durch die Begegnung mit den aktuellen Gegebenheiten, wie die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung der Zeitzeugnisse sein bisheriges Geschichtsbild veränderte. Ein intensiv erlebter Wandlungsprozeß, bei dem Geschichtsauffassung auch zur Ansichtssache wurde. Der Konflikt wird dargetan in einer chronologischen Reisebeschreibung, ist bisweilen experimentell angelegt und manchmal ein Spielen mit Worten und Gedanken. In seinen Aufzeichnungen verdichtet der Autor persönliche Erlebnisse mit politischen und historischen Zeitfragen. Geht beispielsweise der Frage nach, ob Humanismus (Täter-Opfer- Problematik) teilbar ist, und verbindet bewußt Naives mit Anekdotischem. Der Autor ist für eine Gedenkkultur, welche die deutschen Opfer einschließt, und erinnert daran, daß jeder Staat, der Vertreibungen anordnet oder ethnische Säuberungen billigt, gegen Menschenrechte verstößt.

Details

ISBN978-3-8370-3101-0
EinbandartKartonierter Einband (Kt)
Seiten456 Seiten
Verlag BoD - Books on Demand
Erscheinungsjahr2008
Auflage08001 A. 1. Auflage
SpracheDeutsch
MasseH21.0 cm x B14.8 cm x D3.2 cm 657 g

Dialog-Titel

Dialog-Text