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Klappentext

Die Novellen erzählen von den Unglücklichen. Von Friedrich Nietzsche, dessen tragische Stunden vom Ausbruch des Wahnsinns bis zur Ankunft Overbecks niemand zur Kenntnis nahm. Von der Ermordung der Goebbels-Kinder, um deren Rettung Franz Liszt, den man herbeigerufen hat, mit den Mitteln der Kunst vergeblich kämpfte. Vom Freitod Kleists zusammen mit Henriette Vogel, der heute noch rätselhaft, ja unbegreiflich erscheint. Die vierte Novelle ist dem Nihilisten Alfred Seidel gewidmet, der, kaum neunundzwanzig Jahre alt, in einer Erlanger Nervenklinik endete und heute vergessen ist. Den Band beschließt ein makabres Beispiel humaner Utopie, in der der Zustand des Todes das Leben beschämt. Eine ermordete Jüdin geht nachts Arm in Arm mit ihrem Mörder, einem gerichteten SS-Mann, am Grunewaldsee spazieren und verbittet sich die Moral der Lebenden.

Zusammenfassung

Novellen, die vom Zustand jener Unglücklichen erzählen, denen das Bewusstsein ein besonderes Verhängnis war. Novellen über Nietzsches Wahnsinn, die Goebbels-Kinder, den rätselhaften Freitod von Kleist und Henriette Vogel, den Nihilisten Alfred Seidel, der, kaum neunundzwanzig Jahre alt, in einer Erlanger Nervenklinik endete, und über eine Jüdin, die mit einem SS-Mann, ihrem Mörder, spazieren geht.

Details

ISBN978-3-257-06992-1
EinbandartFester Einband
Seiten144 Seiten
Verlag Diogenes
Erscheinungsjahr2017
Auflage1. A.
SpracheDeutsch
MasseH18.4 cm x B11.6 cm x D1.7 cm 213 g

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